Mögliche Gründe für eine Überschuldung
Kredite für die Finanzierung von Wünschen oder Anschaffungen sind heute durchaus üblich. Immer mehr Menschen nutzen die von den Banken gegebenen Möglichkeiten und bezahlen selbst größere Anschaffungen in überschaubaren Monatsraten.
Bevor ein Kredit vergeben wird, prüfen die Banken natürlich, ob die berechnete monatliche Rate mit dem vorhandenen Einkommen tragbar und finanzierbar ist. Nur wenn das Einkommen laut Haushaltsrechnung ausreicht, die Kreditrate und auch die eigenen Lebenshaltungskosten zu übernehmen, wird der beantragte Kredit ausgereicht.
Trotz dieser oft sehr genauen Prüfung, kommt es jedoch immer wieder zu Fällen von Überschuldung, die nicht selten sogar in einem Insolvenzverfahren enden. Statistiken zeigen jetzt die Gründe für eine solche mögliche Überschuldung. Einer der wichtigsten Gründe ist eine länger andauernde Krankheit. In diesen Fällen reduziert sich das Einkommen nicht selten um 20-30%, sodass auch die Bezahlung der Kreditrate in Gefahr gerät. Gleiches gilt für eine unvorhersehbare Arbeitslosigkeit, denn auch dann verringert sich das zur Verfügung stehende Einkommen, wodurch die Kreditrate nicht selten unbezahlt bleibt. Letztlich können auch Scheidungen oder Trennungen der Grund für eine mögliche Überschuldung sein. Bleibt nämlich nur ein Kreditnehmer mit den Schulden allein, ist die Finanzierung mit nur einem Einkommen kaum noch möglich. Gleiches gilt im Übrigen beim Todesfall eines Kreditnehmers.
Betrachtet man sich die Gründe für eine mögliche Überschuldung wird deutlich, dass Kreditnehmer selbst viel dazu beitragen können, nicht in die Schuldenfalle zu geraten. So bieten die Banken beim Abschluss eines Ratenkredites immer auch eine Kreditversicherung an, die im Todesfall, bei Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit einspringt. Auch eine private Krankentagegeldversicherung, eine Unfallversicherung, eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine Lebensversicherung können das Risiko einer Überschuldung reduzieren. Einzig für den Fall einer Trennung oder einer Scheidung gibt es keine Absicherung.
Mit dem Abschluss einer Versicherung ist es also möglich, für den Fall der Fälle vorzusorgen. Auch wenn kein Kreditnehmer gern daran denkt, in eine solche Lage zu geraten, hilft eine Versicherung doch im Ernstfall und gibt während der Kreditlaufzeit zusätzlich Sicherheit.